HÜFTARTHROSE
Die häufigste Erkrankung der Hüfte ist die Arthrose. Dabei kommt es zu einem Abrieb des Knorpelüberzuges von Hüftkopf und Hüftpfanne. Das Gelenk deformiert sich und Knochenablagerungen an den Rändern verursachen Bewegungseinschränkungen und Abriebprodukte, welche zunehmend Schmerzen verursachen.
Die Ursachen der Hüftarthrose sind verschieden. Neben der altersbedingten Abnützung des Gelenkknorpels weiß man inzwischen, dass auch eine frühzeitige Abnutzung durch eine angeborene Deformität im Zusammenspiel zwischen Hüftkopf und Pfanne entstehen kann. Durch heutige diagnostische Möglichkeiten wie das MRT kann eine solche Erkrankung frühzeitig erkannt werden und eventuell noch durch konservative Therapie oder eine Arthroskopie behandelt werden.
Aber auch durch einen Unfall mit Verletzung des Hüftgelenks kann nach einigen Jahren eine Hüftarthrose entstehen.
Durch die Abnutzung des Knorpels wird das Gleitverhalten zwischen Hüftkopf und –pfanne vermindert und der Gelenkspalt verengt sich. Neben einer eingeschränkten Beweglichkeit treten im Frühstadium belastungsabhängige Beschwerden auf, die in der Folge zunehmen können und bis hin zu ständigen Schmerzen führen – auch in der Nacht.
Die Schmerzen müssen dabei nicht auf die Hüfte beschränkt sein, sondern können auch in die Leiste und/oder sogar ins Hüftgelenk ausstrahlen.
Je nach Stadium der Arthrose stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die von der nicht-operativen Therapie bis hin zum teilweisen oder gesamten Hüftgelenkersatz reichen.
Die Knorpelschaden Behandlung ist vielfältig und hängt von den Ursachen und dem Schweregrad des Knorpelschadens ab. Daher legen wir bei der Knorpelschaden Behandlung großen Wert darauf, die Ursache des Knorpelschaden genau zu analysieren, damit wir die Therapie zur Heilung des geschädigten Knorpels individualisiert einleiten können.
Dabei spielen die Größe, die Lokalisation und die Ausdehnung des Knorpelschaden in der Hüfte und die Beteiligung des Knochens eine entscheidende Rolle. Zudem berücksichtigen wir die Ansprüche und das Alter des Patienten und legen Wert darauf, bei unserer Knorpeltherapie nicht nur den Knorpelschaden sondern auch bedingende Bandinstabilitäten oder auslösende Achsfehlstellungen gleichzeitig zu behandeln.Der Knorpelschaden in der Hüfte ist eine der weit verbreitetsten Erkrankungen im Hüftgelenk.
Man unterscheidet dabei den lokal begrenzten Knorpelschaden an der Hüfte vom allgemeinen Knorpelverschleiß, der sog. Hüftarthrose.
Typische Symptome eines Knorpelschadens in der Hüfte sind belastungsabhängige Schmerzen und Schwellungen.
Die Knorpelschaden Behandlung ist vielfältig und hängt von den Ursachen und dem Schweregrad des Knorpelschadens ab. Daher legen wir bei der Knorpelschaden Behandlung großen Wert darauf, den Knorpelschaden und die Ursache genau zu analysieren, damit wir Knorpelschaden Therapie individualisiert einleiten können.
Dabei spielen die Größe, die Lokalisation und die Ausdehnung des Knorpelschaden in der Hüfte und die Beteiligung des Knochens eine entscheidende Rolle.
Zudem berücksichtigen wir die Ansprüche und das Alter des Patienten und legen Wert darauf, bei unserer Knorpeltherapie nicht nur den Knorpelschaden sondern auch beginnende Bandinstabilitäten oder Achsfehlstellungen gleichzeitig zu behandeln.
Entgegen der landläufigen Meinung muss die Diagnose Arthrose nicht zwangsläufig auf eine Verschlechterung und Behinderung des betroffenen Gelenkes hinweisen. Die Schmerzen, und die Gelenksteife, die den Zustand „Arthrose“ charakterisieren, können im Frühstadium häufig kontrolliert und gelindert werden. Der Begriff konservatives Osteoarthrose-Management beschreibt dabei nicht-chirurgische Behandlungen, die symptomatische Linderung bringen, den Krankheitsverlauf verändern und Patienten die Möglichkeit geben, ihren Zustand besser zu kontrollieren. Es ist wichtig zu verstehen, dass sich zwei Gelenke, die auf dem Röntgenbild den gleichen Knorpelverlust aufweisen, in Bezug auf Beschwerden und eingeschränkte Funktion sehr unterschiedlich verhalten können.
Ein schwaches, steifes Gelenk ist schmerzhafter und behindernder als ein Gelenk mit guter Kraft und Bewegung. Und natürlich sind zusätzliche Faktoren wie Körpergewicht, weitere Gelenkbeteiligungen und der allgemeine Gesundheitszustand ebenfalls ausschlaggebend, um den Einfluss auf die Lebensqualität zu bestimmen. Ein wichtiger Faktor ist hierbei ganz klar der allgemeine Gesundheitszustand inclusive der kardiovaskulären Gesamtsituation. Prof. Schoettle und Dr. König legen dabei großen Wert auf die Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts. “Dies ist besonders wichtig bei Personen mit Arthrose der Hüfte, der Hüfte und des unteren Rückens, bei denen unnötige Kilos eine enorme Belastung für das Gelenk darstellen.“
STOFFWECHSEL, DEHNEN von BÄNDERN UND KRÄFTIGEN DEN KNORPEL
Dehn- und Kräftigungsübungen helfen dabei, den Bewegungsspielraum zu erhalten und Steifheit zu lindern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine Anleitung durch einen Orthopäden, Sportmediziner oder Manualtherapeuten erforderlich ist. Die falschen Übungen können das Gelenk übermäßig belasten und den Zustand des Knorpelschadens verschlimmern.
Die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung des Bewegungsspielraums arthritischer Gelenke ist sehr wichtig. Sobald die Bewegung durch Kontrakturen der umliegenden Weichteile verloren geht, ist es sehr schwierig, sie wiederzugewinnen. Durch frühzeitiges Dehnen kann jedoch eine starke Steifheit vermieden und der fortschreitende Bewegungsverlust minimiert werden.
Die richtige Art des kontrollierten Dehnens führt nicht nur dazu, dass sich der Patient besser fühlt, sondern auch zu wichtigen mechanischen Vorteilen. Zum Beispiel schützt die Minimierung der Hüftsteifigkeit den unteren Rücken vor übermäßiger Belastung. Ein weiterer Vorteil des Streckens ist die Aufrechterhaltung der Lastverteilung auf der Verbindungsfläche. Bei einem gesunden Menschen mit geschmeidigen Gelenken verteilt sich das Gewicht eines Gelenks auf eine breite Fläche. Wenn das Gelenk steif wird und die Bewegung eingeschränkt ist, konzentriert sich das Gewicht auf einen kleinen Teil dieser Gelenkfläche.
Durch die erhöhte Belastung dieses einen Bereichs wird der Knorpel schneller abgenutzt. Durch Aufrechterhaltung der Bewegungsfreiheit ist der Patient in der Lage, das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, wodurch dieser “Abnutzungs” -Prozess verlangsamt wird. Auch die Verwendung von Schuhen mit gepolsterter Ferse und Sohle können die Belastung auf Hüfte und unteren Rücken verringern.
Wenn ein Gelenk gereizt ist, kann die Anwendung von Wärme und Kälte Schmerz lindern – dabei gelten einige allgemeine Regeln. Wenn die Beschwerden nicht mit einer bestimmten Aktivität zusammenhängen, kann die Anwendung von feuchter Wärme am effektivsten sein, da sie durchdringender als trockene Wärme ist und eher die Durchblutung fördert und Muskelkrämpfe lindert.
Wenn die Gelenkschmerzen durch Bewegung oder Sport verursacht werden, kann die Anwendung von Eis unmittelbar nach der Aktivität effektiver sein. Personen mit Arthritis haben möglicherweise unterschiedliche Erlebnisse und möchten möglicherweise selbstständig experimentieren, um die effektivste Termotherapie zu erzielen.
Sogenannte Alternativmedikamente oder “Nutraceuticals” wie Glucosamin und Chondroitinsulfat sind ebenfalls hilfreich. Die angebliche Wirkung dieser Nahrungsergänzungsmittel besteht darin, den Knorpelstoffwechsel zu verbessern, die fortschreitende Degeneration zu minimieren und möglicherweise die Knorpelregeneration zu fördern.
Da für diese Substanzen jedoch noch keine ausreichenden klinischen Daten vorliegen, um ihre Wirksamkeit nachzuweisen, ist es derzeit schwierig, ihren tatsächlichen Wert zu beurteilen.
THERAPIEFORMEN
KNORPELTHERAPIE OHNE OP MIT ORTHOBIOLOGIE: HYALURON, PRP, ACP, STAMMZELLEN
Die Therapie des Knorpelschadens hängt nicht nur vom jeweiligen Stadium des Knorpelschadens, sondern auch von den Ansprüchen und den Lebensgewohnheiten unserer Patienten ab.
Da die entstehenden Schmerzen in der Hüfte meist auf lokale Entzündungen zurückzuführen sind, können sie durch entzündungshemmende Medikamente reduziert werden. Mittel der ersten Wahl bei der Knorpelschaden-Therapie sind Medikamente mit starker Schmerz- und Schwellungslinderung, die sogenannten nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAR) wie Ibuprofen oder Voltaren etc.
Auch Nahrungsergänzungsmittel wie die Kombination von Glucosaminoglycan und Chondroitinsulfat sowie Reveratrol haben nachweislich einen positiven Einfluss zur Heilung des Knorpelschadens.
Schmerzfreiheit bei Knorpelschaden ist eine Voraussetzung, um mit einer gezielten Physiotherapie die muskuläre Situation zu verbessern. Dabei stehen die Kräftigung der Muskulatur, die Mobilisierung der Gelenke sowie die Verbesserung der Koordination im Vordergrund.
Unterstützend zur Knorpel-Behandlung können auch physikalische Maßnahmen mit Wärme- oder Kälteanwendungen, Elektrotherapie oder Ultraschall angewendet werden. Schmerzreduzierend wirkt nachweislich ebenso die Akupunkturbehandlung, die manuelle Therapie oder die Chiropraktik.
Des Weiteren setzen wir orthopädische Hilfsmittel wie spezielle Tapeanlagen, Bandagen, Schienen und orthopädische Pufferabsätze zur Knorpelschaden Therapie ein.
THERAPIE MIT INJEKTIONEN
Die gängigste Art der Injektions-Therapiebei der Knorpel Behandlung ist die Gabe von Kortison direkt in das Gelenk. Das vermindert die lokale Entzündung. Die Wirkung tritt zwar zeitnah ein, weswegen wir sie gerne im Akutfall der Knorpeltherapie verwenden, lässt aber auch schnell wieder nach und könne aufgrund der Nebenwirkungen nicht allzu oft verwendet werden.
Prof. Schoettle und Dr. König sowie ihr Team verwenden daher in der akuten Schmerzsituation anfangs fast immer eine Kombination aus Hyaluron und einmalig Cortison, um dann mit einer Hyaluronserie oder PRP oder beidem gleichzeitig fort zu fahren.
HYALURON
Wir empfehlen die Injektion von Hyaluronsäure bei chronischem, geringgradigem Knorpelschaden in einem der Hüftkompartimente. Dabei geben wir 3 Injektionen im Abstand von jeweils ca einer Woche. Bei leichter Arthrose können hier gute Ergebnisse erzielt werden, und Patienten kommen oftmals nach 8-12 Monaten für eine weitere Serie zurück. In hochentzündlichen Fällen oder bei Patienten, die bereits eine „bone on bone“ Situation haben, ist die isolierte Hyaluronsäure-Injektion weniger erfolgreich.
Hier empfehlen wir alternative biologische Verfahren wie die Kombination aus PRP und Hyaluronsäure oder die Verwendung von Stammzellen aus dem eigenen Körperfett zur Knorpelschaden Behandlung an der Hüfte.
PRP
Bei der PRP Therapie werden Wachstumsfaktoren und Exosomen aus Eigenblut gewonnen und nach Injektion in die betroffene Region degranuliert und setzen verschiedene Wachstumsfaktoren frei. Diese gefäss- und endothelbildenden und insulin-ähnlichen körpereigenen Wachstumsfaktoren haben enorme Regenerationskräfte. Viel wichtiger noch: sie können Entzündungsprozesse und deren negativen und toxischen Einfluss auf den Knorpel verhindern.
Zudem wird durch die PRP Behandlung auch Stickstoffoxid und damit der oxidative Stress auf ein Gelenk verringert. Des weiteren verstärkt PRP Therapie an der Hüfte die Wirkung von Hyaluronsäure und vermindert die Metallproteinase, die für den Knorpelabbau verantwortlich ist.
Daraus erklärt sich das Heilungspotential und die Schmerzverminderung bei der PRP und ACP Therapie von Knorpelschäden und Arthrose. Da PRP aus Eigenblut gewonnen wird und diese Therapie auf körpereigenen Mechanismen beruht, treten im Gegensatz zur Cortisontherapie beispielsweise KEINE Nebenwirkungen auf.
Da bekannt ist, dass Hyaluronsäure auch einen Knorpel heilenden Effekt besitzt, bevorzugen wir die Kombinationstherapie aus Hyaluronsäure UND PRP. Diese Therapie wird je nach Ausdehnung des Knorpelschadens 3-4 mal in das betroffene Gelenk gespritzt. Zwischen den einzelnen Injektionen sollten wenigstens 2 und nicht mehr als 10 Tage vergehen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Nach einer Injektion kann wegen der Volumenzunahme kurzfristig eine Schwellung entstehen, die im Normalfall aber nicht schmerzhaft ist und sehr bereits am gleichen Tag wieder vergeht. Eine Entlastung oder Ruhigstellung ist aber nicht notwendig.
STAMMZELLEN
Stammzellen sind die Feuerwehrmänner und gleichzeitig Reparaturzentrale unseres Körpers und werden dann aktiv, wenn sie durch absterbende Zellen oder Entzündungen angelockt werden. Sie haben dabei nicht nur maximal antientzündliche Wirkung, sondern auch die Möglichkeit, sich selbst zu vermehren und sich in das geschädigte Gewebe zu differenzieren und damit eine Regeneration zu erzielen.
Daneben können sie auch neue Blutgefäße bilden, damit den abgestorbenen Knorpel wieder ernähren und eine Regeneration unterstützen. Wenn man also Stammzellen aus der gleichen „Familie“ in ein betroffenes Gebiet bringt, wirkt es multimodal, da es die Entzündung hemmt, durch die Bildung neuer Blutgefässe die Ernährung sicher stellt und das betroffene Gewebe replizieren kann.
Da bei dem von Dr. König und Prof. Schoettle angewandten Verfahren körpereigenes Fett verwendet wird, treten keine Nebenwirkungen auf.
Erfahren Sie mehr zum Thema Stammzellen auch hier.
VORTEILE
Prof. Schoettle und Dr.
König sind seit 2005 bereits auf dem Gebiet der Orthobiologie tätig und waren Pioniere bei der Verwendung von PRP / ACP und kennen die Grenzen und Möglichkeiten dieser Therapie sehr gut, was eine hohe Erfolgsrate verspricht und die Anwendung bei weniger aussichtsreichen Fällen vermeidet.
Noch deutlicher ist die Situatino bei der Verwendung von Stammzellen, da Prof.
Schoettle bereits 2013 aktiv in verschiedenen Gruppen – vor allem in den USA – die Wirkung von Stammzellen vor allem bei orthopädischen aber auch bei zentralen Erkrankungen untersucht und in der Folge konsequent angewandt hat und dies nun auch hier in München anbieten kann.
WIEVIELE SOLCHER EINGRIFFE FÜHREN WIR DURCH
Dr. König und Prof. Schoettle führen diese Knorpel erhaltenden und Knorpel aufbauenden Therapie täglich mehrfach in verschiedenen Kombinationen aber auch isoliert durch, so dass wir im Jahr fast 1000 solcher Injektionen verabreichen
WIE LANGE DAUERT DER EINGRIFF
Eine solche Injektion mit Hyaluron und / oder PRP benötigt mit sterilem Abwaschen, steriler Vorbereitung, Anästhesie der zu behandelnden Region mittels Kältetherapie 10 bis 20 Minuten.
Der Eingriff ist aufgrund der langen Erfahrung und der über die Jahre verfeinerten Verfahren für die Patienten so gut wie nicht schmerzhaft.
WANN KANN ICH WIEDER ARBEITEN / HABE EINEN NORMALEN ALLTAG
Der Alltag kann nach einer Injektion direkt wieder weiter geführt werden. Ausfälle gibt es keine. In den meisten Fällen empfehlen wir zusätzlich noch manuelle Therapie oder Physiotherapie, um die Ursache des Knorpelschadens zusätzlich zu behandeln, so dass hier ebenfalls Zeit eingerechnet werden muss.
Mit Einschränkungen muss aber nicht gerechnet werden.
WANN KANN ICH WIEDER SPORT TREIBEN
Bis zu 6 Wochen nach der letzten Injektion (wir führen in einer ersten Sitzung immer 3 Injektionen durch), sollte Sport nur angepasst betrieben werden. Danach ist eine Steigerung der sportlichen Aktivität gewünscht.
Allgemeine, unabhängige Gesundheitsinformationen rund um Diagnostik und Behandlung finden Sie zudem beim IQWiG-Portal „Gesundheitsinformation.de“.
Häufig gestellte Fragen zu HÜFTARTHROSE
Weitere Informationen zu unserem ganzheitlichen Diagnostik- und Behandlungsspektrum finden Sie im Ortho Health Institut München.