Fuß und Sprunggelenk bilden die Grundlage für Stabilität, Stand und Fortbewegung. Bereits geringe funktionelle Einschränkungen können sich auf die gesamte Körperstatik auswirken und Beschwerden auch in anderen Bereichen begünstigen.

Ziel der Behandlung ist es daher, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion zu verbessern und die Belastbarkeit langfristig zu stabilisieren.
Eine sorgfältige Diagnostik ermöglicht es, individuelle Einflussfaktoren sowie biomechanische und funktionelle Zusammenhänge präzise zu erfassen.

Im Vordergrund steht ein ursachenorientierter Ansatz, der Biomechanik, Belastung und individuelle Faktoren einbezieht, um auch komplexe Beschwerdebilder nachhaltig zu verbessern und die natürliche Funktion wiederherzustellen.

Unsere strukturierten Behandlungskonzepte dieser Beschwerdebilder kombinierten gezielte medizinische Therapie, physiotherapeutische Maßnahmen und individuell angeleitete Eigenübungen mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung und langfristigen Stabilität.

Gezielte Behandlungen – zentral in München

Degenerative Erkrankungen

  • Arthrose
  • Hallux rigidus

Ursachen und Risikofaktoren

Degenerative Veränderungen im Bereich von Fuß und Sprunggelenk entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel aus mechanischer Überlastung, strukturellen Veränderungen und altersbedingtem Knorpelabbau. Studien zeigen, dass insbesondere frühere Verletzungen – wie Sprunggelenksfrakturen oder Bandverletzungen – das Risiko für eine Arthrose deutlich erhöhen, da sie die Gelenkmechanik langfristig verändern können.

Typische Risikogruppen sind Menschen mit hoher beruflicher Belastung im Stehen oder Gehen, beispielsweise im Pflegebereich, im Einzelhandel oder in handwerklichen Berufen. Auch sportlich aktive Personen mit hoher Stoßbelastung, etwa beim Laufen oder Ballsportarten, sind häufiger betroffen. Übergewicht stellt einen zusätzlichen Risikofaktor dar, da es die Gelenkbelastung deutlich erhöht.

Beim Hallux rigidus spielen zusätzlich biomechanische Faktoren wie eine eingeschränkte Beweglichkeit im Großzehengrundgelenk, Fehlstellungen oder ein ungünstiges Abrollverhalten eine zentrale Rolle.

Typische Symptome

Typisch sind zunächst belastungsabhängige Schmerzen, insbesondere beim Gehen oder längeren Stehen. Viele Betroffene berichten über eine zunehmende Steifigkeit im Gelenk, die sich vor allem morgens oder nach Ruhephasen bemerkbar macht.

Im Verlauf kann es zu einer deutlichen Einschränkung der Beweglichkeit kommen, insbesondere beim Abrollen des Fußes. Beim Hallux rigidus fällt häufig eine schmerzhafte Einschränkung der Großzehenbeweglichkeit auf, wodurch das natürliche Gangbild verändert wird. Dies kann zu Ausweichbewegungen und Folgeproblemen, etwa im Knie, in der Hüfte oder im Rücken, führen.

Zusätzlich können Schwellungen, Druckschmerzen und eine reduzierte Belastbarkeit auftreten, sodass Alltagsaktivitäten zunehmend eingeschränkt werden.

Therapien im Überblick

Konservative Therapie

In den meisten Fällen beginnen wir mit konservativen Ansätzen wie Ruhe, physikalischer Therapie und entzündungshemmenden Medikamenten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.

Gezielte Injektionen in das betroffene Gelenk reduzieren Entzündungsaktivität und Schmerzen direkt am Ursprungsort. Durch die Ultraschallkontrolle wird eine präzise Platzierung ermöglicht, was die Wirksamkeit erhöht und umliegende Strukturen schont.

Durch die Injektion körpereigener Wachstumsfaktoren kann die Geweberegeneration unterstützt werden. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Gelenkumgebung und eine Reduktion chronischer Beschwerden.

Gezielte Übungen verbessern Beweglichkeit, Muskelkraft und Gelenkführung. Sie sind entscheidend, um die Funktion langfristig zu stabilisieren und Fehlbelastungen zu reduzieren.

Individuell angepasste Einlagen und geeignetes Schuhwerk optimieren die Belastungsverteilung im Fuß. Dadurch wird das betroffene Gelenk entlastet und die Symptomatik reduziert.

Fehlstellungen

  • Hallux valgus
  • Senk-/Spreizfuß

Ursachen und Risikofaktoren

Fehlstellungen des Fußes entstehen durch ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, muskulärer Dysbalance und langfristiger Fehlbelastung. Studien zeigen, dass insbesondere ungeeignetes Schuhwerk – etwa enge oder hochhackige Schuhe – die Entwicklung eines Hallux valgus begünstigen kann.

Typische Risikogruppen sind Frauen, Personen mit schwacher Fußmuskulatur sowie Menschen, die über viele Jahre beruflich oder im Alltag hohen Belastungen ausgesetzt sind. Auch Bindegewebsschwäche, Übergewicht und eine unzureichende Aktivierung der stabilisierenden Fußmuskulatur tragen zur Entstehung bei.

Fehlstellungen können sich im Laufe der Zeit verstärken und zu einer veränderten Belastungsverteilung im gesamten Fuß führen.

Typische Symptome

Neben der sichtbaren Fehlstellung der Großzehe stehen häufig belastungsabhängige Schmerzen im Vorfußbereich im Vordergrund. Viele Betroffene berichten über Druckstellen, insbesondere im Bereich des Schuhs, sowie über eine zunehmende Empfindlichkeit bei längerer Belastung.

Im Verlauf kann es zu einer deutlichen Einschränkung der Gehstrecke kommen. Durch die veränderte Statik entstehen häufig zusätzliche Beschwerden, etwa unter den Mittelfußköpfchen oder im Bereich der Fußsohle. Auch entzündliche Reizzustände, beispielsweise Schleimbeutelentzündungen, können auftreten.

Zusätzlich berichten viele Patientinnen und Patienten über eine zunehmende Unsicherheit beim Gehen sowie eine reduzierte Belastbarkeit im Alltag und Sport.

Therapien im Überblick

Konservative Therapie

In den meisten Fällen beginnen wir mit konservativen Ansätzen wie Ruhe, physikalischer Therapie und entzündungshemmenden Medikamenten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.

Bei entzündlichen Begleitreaktionen, beispielsweise im Bereich von Schleimbeuteln oder überlasteten Strukturen, können Injektionen eine schnelle und effektive Schmerzreduktion erzielen. Sie wirken lokal und ermöglichen eine rasche Entlastung.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie kann bei schmerzhaften Weichteilreizungen im Bereich des Hallux valgus eingesetzt werden. Studien zeigen, dass sie die Durchblutung verbessert und regenerative Prozesse im Gewebe stimulieren kann. Dadurch lassen sich Schmerzen reduzieren und die Belastbarkeit des Vorfußes steigern.

Individuell angepasste Einlagen korrigieren die Belastungsverteilung und stabilisieren den Fuß. Sie sind eine zentrale Maßnahme, um die Beschwerden langfristig zu reduzieren.

Gezielte Übungen stärken die intrinsische Fußmuskulatur und verbessern die Statik. Dies trägt entscheidend zur Stabilisierung und zur Verlangsamung der Progression bei.

Die Auswahl geeigneter Schuhe und die Anpassung der Alltagsbelastung reduzieren mechanische Reize. Dadurch lassen sich Schmerzen und Entzündungen nachhaltig verringern.

Fersenschmerz

  • Achillessehnenentzündung
  • Plantarfasziitis

Ursachen und Risikofaktoren

Beschwerden im Bereich der Achillessehne und der Plantarfaszie entstehen meist durch Überlastung bei gleichzeitig unzureichender Anpassung des Gewebes. Studien zeigen, dass insbesondere eine zu schnelle Steigerung der Trainingsintensität, unzureichende Regeneration und biomechanische Fehlbelastungen entscheidende Faktoren sind.

Typische Risikogruppen sind Läufer, sportlich aktive Personen sowie Menschen mit überwiegend stehenden oder gehenden Tätigkeiten. Auch eine verkürzte Wadenmuskulatur, Fehlstellungen wie ein Senk- oder Spreizfuß sowie ein ungünstiges Gangbild erhöhen die Belastung.

Zusätzlich spielen harte Untergründe und ungeeignetes Schuhwerk eine wichtige Rolle.

Typische Symptome

Charakteristisch sind belastungsabhängige Schmerzen im Bereich der Ferse oder entlang der Achillessehne. Häufig tritt eine ausgeprägte Morgensteifigkeit auf, bei der die ersten Schritte nach dem Aufstehen besonders schmerzhaft sind.

Im weiteren Verlauf können die Schmerzen auch während oder nach Belastung zunehmen und die sportliche Aktivität deutlich einschränken. Viele Betroffene berichten über einen ziehenden oder stechenden Schmerz, der sich bei Belastung verstärkt.

Bei chronischen Verläufen kann die Belastbarkeit stark reduziert sein, sodass selbst alltägliche Aktivitäten Beschwerden verursachen.

Therapien im Überblick

Konservative Therapie

In den meisten Fällen beginnen wir mit konservativen Ansätzen wie Ruhe, physikalischer Therapie und entzündungshemmenden Medikamenten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.

Gezielte Injektionen können entzündliche Prozesse modulieren und Schmerzen effektiv reduzieren. Sie werden individuell und strukturspezifisch eingesetzt, abhängig von Befund und Verlauf.

Die extrakorporale Stoßwelle stimuliert nachweislich die Gewebeheilung und zeigt eine gute Evidenz bei Plantarfasziitis und Tendinopathien. Die Behandlung erfolgt in mehreren Sitzungen.

Spezifische Übungen gelten als zentraler Bestandteil der Therapie und verbessern langfristig die Belastbarkeit der Sehne. Sie unterstützen die Anpassung des Gewebes an Belastung.

Bei chronischen Verläufen können diese Verfahren die Heilung zusätzlich unterstützen. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Gewebestruktur.

Instabilitäten & Bandverletzungen

Ursachen und Risikofaktoren

Chronische Instabilitäten entstehen häufig nach wiederholten Umknickverletzungen, insbesondere bei unzureichender Rehabilitation. Studien zeigen, dass eine eingeschränkte neuromuskuläre Kontrolle und muskuläre Schwäche entscheidende Risikofaktoren darstellen.

Typische Risikogruppen sind sportlich aktive Personen sowie Menschen mit erhöhter Bandlaxität oder unzureichender Stabilisation.

Typische Symptome

Typisch ist ein Unsicherheitsgefühl im Sprunggelenk mit wiederholtem Umknicken. Viele Betroffene berichten über Schmerzen, Schwellungen und eine eingeschränkte Belastbarkeit.

Langfristig kann die Instabilität zu chronischen Beschwerden und Folgeschäden führen.

Therapien im Überblick

Konservative Therapie

In den meisten Fällen beginnen wir mit konservativen Ansätzen wie Ruhe, physikalischer Therapie und entzündungshemmenden Medikamenten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.

Bei persistierenden Reizzuständen können Injektionen zur Schmerzreduktion und Unterstützung der Heilung eingesetzt werden. Sie ergänzen die funktionelle Therapie sinnvoll.

Bandagen und Orthesen unterstützen das Gelenk im Alltag und Sport. Sie reduzieren das Risiko erneuter Verletzungen.

Koordinations- und Stabilisationsübungen verbessern die neuromuskuläre Kontrolle. Dies ist entscheidend für eine langfristige Stabilisierung.

Ein strukturierter Belastungsaufbau verhindert erneute Überlastung. Ziel ist eine sichere Rückkehr zu Alltag und Sport.

Mittelfußbeschwerden

  • Metatarsalgie
  • Morton-Neurom
  • Überlastungssyndrome

Ursachen & Risikofaktoren

Beschwerden im Bereich des Mittelfußes entstehen häufig durch eine Kombination aus Fehlbelastung, strukturellen Veränderungen und chronischer Überlastung. Studien zeigen, dass insbesondere eine veränderte Druckverteilung im Vorfuß – etwa bei Spreizfuß oder Hallux valgus – zu einer Überlastung der Mittelfußköpfchen führt.

Ein häufiges spezifisches Krankheitsbild ist das Morton-Neurom, bei dem es zu einer Verdickung bzw. Reizung eines Zwischenzehennervs kommt, meist zwischen dem dritten und vierten Zeh. Begünstigt wird dies durch chronischen Druck, enge Schuhe oder wiederholte Belastung.

Typische Risikogruppen sind Menschen mit langjähriger Belastung im Stehen oder Gehen, sportlich aktive Personen sowie Patientinnen, die häufig enges oder hochhackiges Schuhwerk tragen. Auch Übergewicht, reduzierte Fußmuskulatur und Fehlstellungen erhöhen das Risiko.

Typische Symptome

Charakteristisch sind belastungsabhängige Schmerzen im Vorfuß, häufig unter den Mittelfußköpfchen. Viele Betroffene beschreiben ein brennendes, stechendes oder elektrisierendes Schmerzgefühl, das sich beim Gehen oder längeren Stehen verstärkt.

Beim Morton-Neurom treten häufig zusätzliche Symptome wie Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein ausstrahlender Schmerz in die Zehen auf. Typisch ist auch das Gefühl, „auf einem Stein zu laufen“ oder einen Fremdkörper im Schuh zu haben.

Die Beschwerden nehmen im Verlauf häufig zu und führen zu einer deutlichen Einschränkung der Gehstrecke und Belastbarkeit im Alltag oder Sport.

Therapien im Überblick

Konservative Therapie

In den meisten Fällen beginnen wir mit konservativen Ansätzen wie Ruhe, physikalischer Therapie und entzündungshemmenden Medikamenten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.

Gezielte Injektionen ermöglichen eine präzise Behandlung entzündlicher oder nervaler Reizzustände direkt am betroffenen Nerv. Studien zeigen, dass insbesondere beim Morton-Neurom eine deutliche Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung erreicht werden kann.

Die Stoßwelle kann bei chronischen Überlastungsbeschwerden die Durchblutung fördern und regenerative Prozesse stimulieren. Sie eignet sich insbesondere bei therapieresistenten Vorfußschmerzen.

Individuell angepasste Einlagen mit gezielter Druckumverteilung entlasten die Mittelfußköpfchen und reduzieren den Druck auf den Nerv. Dies ist eine zentrale Maßnahme in der Behandlung des Morton-Neuroms.

Gezielte Übungen stärken die Fußmuskulatur und verbessern die Statik. Dadurch wird die Belastung im Vorfuß langfristig reduziert.

Weite, gut gedämpfte Schuhe mit ausreichend Platz im Vorfußbereich reduzieren den Druck auf den Nerv. Die Anpassung von Alltags- und Sportbelastung ist entscheidend für den Therapieerfolg.

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Kompetenz & Erfahrung für Ihre Gesundheit

In unserer Praxis in München verbinden wir moderne Diagnostik mit individuell angepasster Therapie. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Orthopädie und der gezielten Behandlung von Sehnen- und Gelenkerkrankungen.

Die individuelle Behandlung richtet sich nach den Bedürfnissen jedes Patienten und zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Heilung zu fördern und die Rückkehr zu einem aktiven Lebensstil. Im ORTHO HEALTH INSTITUTE sind Sie also in den besten Händen für eine gute und individualisierte Therapie.

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Fragen & Antworten

In unseren FAQs beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Ja. Für eine fundierte Ersteinschätzung benötigen wir unbedingt die Bilddaten der letzten MRTs (DICOM-Dateien)nicht nur den Befund.

So geht’s – Schritt für Schritt:

  • Senden Sie die MRT-Bilder per E-Mail an info@prof-schoettle.de (große Daten gerne via WeTransfer).
  • Fügen Sie eine kurze Problembeschreibung hinzu; bei Vor-Operationen bitte OP-Berichte beilegen.
  • Wir legen für Sie eine Kartei an.
  • Eine Einschätzung wird je nach Aufwand nach GoÄ erstellt

Anschließend können Sie entscheiden, ob Sie ein kostenpflichtiges Telefonat wünschen. Die Kosten richten sich nach dem Zeitaufwand Ihres individuellen Falls.

Sie haben mehrere Möglichkeiten, einen Termin im ORTHO HEALTH INSTITUTE zu buchen:

  • Online über Doctolib:
    Einfach und jederzeit über unseren Buchungslink
  • Telefonisch während unserer Öffnungszeiten:
    +49 89 2080 4900
  • For international patients without access to Doctolib:

If you live outside the EU and cannot use Doctolib, you may request an appointment via email: info@prof-schoettle.de.
Please include your personal details, a short description of your condition, and—if available—recent imaging (MRI DICOM files) or medical reports. This option is strictly reserved for international patients who cannot use Doctolib.

Longevity-Medizin zielt darauf ab, die Gesundheitsspanne zu verlängern, indem Stoffwechsel, Zellfunktion und Regeneration gezielt optimiert werden. Im ORTHO HEALTH INSTITUTE arbeiten wir nach dem Prinzip Test – Treat – Test: präzise messen, individuell behandeln und die Wirkung erneut überprüfen. So erhält jede Patientin und jeder Patient einen exakt abgestimmten, persönlichen Therapieplan.

Ja, selbstverständlich können sich auch gesetzlich Versicherte bei uns behandeln lassen. Wir sind jedoch eine rein privatärztliche Praxis und rechnen im ambulanten Bereich nicht über die gesetzlichen Krankenkassen ab. Die Leistungen erfolgen daher als Selbstzahlerleistungen.
Die voraussichtlichen Kosten teilen wir Ihnen gerne im Rahmen eines kurzen Telefonats mit.

Bei operativen Eingriffen übernimmt in vielen Fällen die gesetzliche Krankenkasse einen Großteil der Kosten. Die genaue Klärung ist jedoch erst möglich, wenn in der Sprechstunde eine eindeutige Operationsindikation gestellt wurde und alle medizinischen Unterlagen vorliegen.

Eine gute Vorbereitung erleichtert den Ablauf der Operation und unterstützt die Heilung. Bitte lesen Sie unsere Operations-Mappe sorgfältig und planen Sie alle Schritte rechtzeitig ein. Dazu gehört:

  • Physiotherapie-Termine vorab vereinbaren, damit die Nachbehandlung nahtlos beginnen kann.
  • Anästhesie-Vorgespräch durchführen, wenn wir dies empfehlen oder Ihr Gesundheitszustand es erfordert.
  • Gesundheitsstil optimieren: ausreichend Schlaf, Stress reduzieren, moderat bewegen.
  • Basische, leichte Ernährung in den Tagen vor der OP; Zucker, Alkohol und stark kohlenhydratreiche Kost möglichst vermeiden.
  • Ausreichend trinken (Wasser, ungesüßter Tee), um Kreislauf und Gewebe vorzubereiten.
  • Nikotin meiden, da es die Wundheilung beeinträchtigen kann.
  • Medikamente abstimmen: Bitte nur nach Rücksprache absetzen oder ändern, insbesondere Blutverdünner oder antiinflammatorische Präparate.
  • Hausapotheke vorbereiten: Kühlpacks, bequeme Kleidung, ggf. Gehstützen, Verbandsmaterial und vereinbarte Medikamente bereitlegen.

Organisatorisches planen: Heimtransport, Unterstützung am ersten Tag, ggf. krankheitsbedingte Arbeitsausfallzeiten einplanen.

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