Degenerative Erkrankungen
- Handgelenksarthrose
- Rhizarthrose
- Bouchard-Arthrose
- Heberden Arthrose
Ursachen und Risikofaktoren
Degenerative Veränderungen der Hand entstehen durch ein Zusammenspiel aus altersbedingtem Knorpelabbau, genetischer Veranlagung und mechanischer Überlastung. Studien zeigen, dass insbesondere wiederholte manuelle Belastungen, frühere Gelenkverletzungen sowie hormonelle Veränderungen – etwa nach der Menopause – das Risiko für die Entwicklung einer Arthrose erhöhen. Auch Fehlstellungen oder eine chronische Überbeanspruchung einzelner Gelenke können den Verschleißprozess beschleunigen.
Typische Symptome
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen, die im Verlauf auch in Ruhe auftreten können. Viele Betroffene berichten über eine ausgeprägte Morgensteifigkeit, Kraftverlust sowie eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit. Im weiteren Verlauf können sichtbare Gelenkveränderungen, Schwellungen und eine reduzierte Feinmotorik hinzukommen, was die Funktion im Alltag deutlich beeinträchtigen kann.
Therapien im Überblick
In den meisten Fällen beginnen wir mit konservativen Ansätzen wie Ruhe, physikalischer Therapie und entzündungshemmenden Medikamenten. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern.
Studien und Leitlinien zeigen, dass gezielte intraartikuläre Injektionen entzündliche Prozesse effektiv reduzieren können. Durch die präzise Applikation unter Ultraschallkontrolle lässt sich die Wirkung maximieren und gleichzeitig das umliegende Gewebe schonen.
Aktuelle Daten weisen darauf hin, dass körpereigene Wachstumsfaktoren die Geweberegeneration unterstützen können. Ziel ist eine Verbesserung der Gelenkumgebung und eine nachhaltige Reduktion der Beschwerden.
Gezielte Übungen verbessern nachweislich Beweglichkeit, Kraft und Koordination. Sie sind ein zentraler Bestandteil, um die Funktion langfristig zu erhalten.
Orthesen reduzieren mechanische Belastung und stabilisieren das Gelenk. Dies kann Schmerzen deutlich lindern und das Fortschreiten der Beschwerden verlangsamen.